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Veolia Umweltservice auf der IFAT ENTSORGA 2010

  • Prof. Dr. Hans Eberspächer zu Gast bei Veolia Umweltservice
  • Messerundgang zur Eröffnung mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft
  • CEO Dr. Thorsten Grenz fordert anspruchsvollere Ziele im Kreislaufwirtschaftsgesetz

Hamburg/München, 13. September 2010. „Unsere wichtigste Ressource sind wir selbst, und Ressourcenverschwendung beginnt bei den eigenen Kraftreserven", betonte Prof. Dr. Hans Eberspächer heute bei der IFAT ENTSORGA 2010, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft im Rahmen der Fachreihe von Veolia Umweltservice zum Thema „Ressourceneffizienz". Beim offiziellen Messeeröffnungsrundgang der Delegation mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft forderte Dr. Thorsten Grenz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Veolia Umweltservice, „wesentlich anspruchsvollere Ziele im Kreislaufwirtschaftsgesetz".


Grenz: „Deutschland könnte weltweite Führungsrolle übernehmen"

Bereits der Vormittag des ersten Messetages startete für Veolia Umweltservice mit hochkarätigen Persönlichkeiten: Beim offiziellen Messerundgang informierten sich die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Ursula Heinen-Esser, gemeinsam mit Peter Kurth, Präsident des BDE und Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer Neue Messe München sowie diplomatische Vertreter zu verschiedenen Themen am Stand von Veolia Environnement. Im Gespräch mit der Staatssekretärin betonte Dr. Grenz erneut seine Forderung nach anspruchsvollen Recyclingquoten durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Dr. Thorsten Grenz, Vorsitzender der Geschäftsführung von Veolia Umweltservice: „Deutschland könnte mit einem Kreislaufwirtschaftsgesetz, das weitaus ambitioniertere Recycling-Ziele formuliert, als derzeit vorgesehen, weltweit eine Führungsrolle in der Ressourcenwirtschaft übernehmen. Dazu gehört etwa eine Ziel-Recycling-Quote von über 80 Prozent. Schon jetzt erreicht Deutschland bei Siedlungsabfällen eine Recyclingquote von 63 Prozent. Vor diesem Hintergrund ist eine Soll-Vorschrift von 65 Prozent bis 2020 nicht ambitioniert genug. Da liegen wir heute nahezu schon. Der Verweis, die Vorgabe sei im europäischen Vergleich durchaus hoch, trägt nicht. Immerhin sind wir heute Europameister und wollen das auch bleiben."

„Allerdings", so Grenz, „benötigen wir zum Erreichen möglichst anspruchsvolle Ziele geeignete Sammel-, Sortier- und Vermarktungssysteme." Grenz zeigte sich überzeugt, dass ein derart anspruchsvolles Stoffstrommanagement nur von der privaten Entsorgungswirtschaft optimal ausgefüllt werden kann.

Eberspächer: „Ökonomisch mit eigenen Ressourcen umgehen"

Prof. Dr. Hans Eberspächer bezeichnete die hohen Anforderungen und Stress in Berufsleben und Alltag „als Würze des Lebens", die aber „vom Maß" lebe. Bis 2007 erforschte er als Sportpsychologe an der Universität Heidelberg mentale Beanspruchung und Regeneration im Hochleistungssport. Der Wissenschaftler rät zur „Rhythmisierung der Bewegungsabläufe" und zum sportlichen Ausgleich. Unter anderem hat er dazu „Ressource Ich - Stressmanagement in Beruf und Alltag" veröffentlicht. Der Professor für Sportwissenschaft und Sportpsychologie: „Es gilt, die Ressource Ich so ökonomisch zu erschließen und zu nutzen, dass wir - auch unter höchster Beanspruchung und Stress - genau dann optimal handlungsfähig sind, wenn es darauf ankommt." Grundlage sei - genauso wie in der Betriebswirtschaft – eine exakte Analyse der Ziele, der vorhandenen Ressourcen sowie eine stringente und konzentrierte Umsetzung. Deutschlands führendes Entsorgungsunternehmen hat heute mit dem renommierten Experten als Referenten für ihr Fachforum eingeladen und startete damit eine Vortragsreihe, in der prominente Persönlichkeiten aus verschiedenen Perspektiven über Ressourcen und über den Weg zur Sekundärrohstoff- und Kreislaufwirtschaft diskutieren.

Messe-Programm mit prominenten Experten

Veolia Umweltservice wird im Rahmen der IFAT ENTSORGA 2010 vom 13. bis 17. September 2010 in München in mehreren Foren mit prominenten Experten über die Zukunft der Ressourcenwirtschaft diskutieren: Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Matthias Horx und Tageschau-Sprecher Jan Hofer werden aus verschiedenen Perspektiven über Ressourcen und über den Weg zur Sekundärrohstoff- und Kreislaufwirtschaft sprechen. „Wir wollen mit den prominent besetzten Foren einen Beitrag zur gesellschaftlichen Diskussion um knappe Ressourcen, Klimawandel und Globalisierung leisten", so Dr. Thorsten Grenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg.

Die Referenten:

Prof. Dr. Hans Eberspächer

Prof. Dr. Hans Eberspächer erforschte bis 2007 als Sportpsychologe an der Universität Heidelberg mentale Beanspruchung und Regeneration im Hochleistungssport. 1976 erster bei Olympischen Sommerspielen akkreditierter deutscher Sportpsychologe. Coach erfolgreicher Athleten und Trainer bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Sein aktuelles Buch „Ressource Ich - Stressmanagement in Beruf und Alltag" (2009) thematisiert die überlebensnotwendige individuelle Anforderungs-Erholungsbalance zur Reduktion von Stress- und burnout-Risiken per ökonomischem, nachhaltigem Umgang mit mentalen Ressourcen. Seine Überzeugung: Unsere wichtigste Ressource sind wir selbst.

Termin: Montag, 13. September, 15.00 Uhr, Halle B1, Stand 121/200 (Veolia Umweltservice/Veolia Wasser). Thema: „Ressource ICH".

 

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker erwartet nicht weniger als eine „Effizienzrevolution". Der ehemalige Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie, Direktor des UNO-Zentrums für Wissenschaft und Technologie, Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik Bonn, Paris, London, Vorsitzender der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler, Bundestagsabgeordneter und zuletzt Dekan der Bren School of Environmental Science and Management an der University of California in Santa Barbara, hält es für möglich, die weltweite Ressourcenproduktivität um mindestens 75 bis 80 Prozent zu 5 steigern, wenn alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden würden.

Termin: Dienstag, 14. September, 15.00 Uhr, Halle B1, Stand 121/200
(Veolia Umweltservice/Veolia Wasser). Thema: „Faktor 5"

 

Prof. Dr. Klaus Töpfer

Der ehemalige Bundesumwelt- und -Bauminister leitete bis 2006 das UN-Umweltprogramm (Unep) in Nairobi. Er ist Gründungsdirektor der Denkfabrik (IASS) in Potsdam, die über den Klimawandel forscht, er hält Vorlesungen in Schanghai und berät zum Beispiel die chinesische Regierung oder das deutsche Desertec-Konsortium, das Solarenergie in der Sahara produzieren will. Er hat „Recycling" und „urban mining" in Deutschland den Weg bereitet und ist überzeugt, dass „die nächste industrielle Revolution eine ökologische" sein wird. Das sei „nicht nur ethisch geboten, sondern auch ökonomisch zwingend".

Termin: Mittwoch, 15. September, 13.00 Uhr, Halle B1, Stand 121/200
(Veolia Umweltservice/Veolia Wasser). Standbesuch nach seinem
Vortrag bei der BDE-Mitgliederversammlung.

 

Jan Hofer

Jan Hofer ist seit Oktober 2004 Chefsprecher der Tagesschau im Ersten Deutschen Fernsehen. Er wird die Diskussion zwischen Dr. Thorsten Grenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Umweltservice GmbH, Michel Cunnac, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Wasser GmbH, und Joachim Bitterlich, Chairman Veolia Environnement Deutschland, moderieren.

Termin: Mittwoch, 15. September, 15.00 Uhr, Halle B1, Stand 121/200
(Veolia Umweltservice/Veolia Wasser). Thema: „Ressourcen - Freiheit
oder Abhängigkeit".

 

Matthias Horx

Matthias Horx gilt als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum. Seit 1998 ist er Inhaber des von ihm gegründeten Zukunftsinstituts, er gibt monatlich den Zukunftsletter heraus und ist mit inzwischen 15 Buch-Publikationen deutschlandweit bekannt. Matthias Horx' Lebensprojekt gilt der Weiterentwicklung der „Futurologie" der 60er und 70er Jahre zu einer Consulting-Disziplin für Unternehmen, Gesellschaft und Politik. Seine methodische Arbeit kreist um die Entwicklung einer neuen Synthese-Prognostik - einer Verbindung von System-, Sozial-, Kognitions- und Evolutionswissenschaften.

Termin: Donnerstag, 16. September, 15.00 Uhr, Halle B1, Stand
121/200 (Veolia Umweltservice/Veolia Wasser). Thema: „Anleitung zum
Zukunftsoptimismus"

Veolia Umweltservice

Die Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, ist eines der führenden Entsorgungsunternehmen in Deutschland und weltweit führend im Bereich Papierrecycling. Wie nur wenige Anbieter deckt das
Unternehmen alle Teilbereiche des Abfallmanagements (feste, flüssige, gewerbliche, gefährliche und ungefährliche Abfälle) bundesweit ab. Das Leistungsspektrum umfasst die Vermarktung neu entstehender Rohstoffe sowie sämtliche Dienstleistungen von Wertstoffrecycling und Entsorgungslogistik über Rohr- und Kanalservice, Gebäudedienstleistungen und Industriereinigung bis hin zur Straßenreinigung. Veolia Umweltservice arbeitet für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden sowie für Kommunen. Veolia Umweltservice schließt Wertstoffkreisläufe, erarbeitet ganzheitliche, kundenorientierte Lösungen und steht für verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln im Dienste der Umwelt. Veolia Umweltservice erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro und beschäftigt rund 10.000 Mitarbeiter. Bundesweit unterhält Veolia Umweltservice rund 200 Dienstleistungs- und Anlagenstandorte, davon 120 Sortier- und Recyclinganlagen. Als hundertprozentige Tochter des französischen Mutterkonzerns Veolia Environnement ist Veolia Umweltservice Teil des Weltmarktführers für Umweltdienstleistungen, der 2009 mit rund 313.000 Mitarbeitern einen
Umsatz von über 34,6 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.

 

Kontakt Presse:

Veolia Umweltservice GmbH
Tobias M. Weitzel
Hammerbrookstraße 69
20097 Hamburg
Fon: +49 (0) 40 78101-842
Fax: +49 (0) 40 78101-9842
E-Mail: kommunikation@veolia-umweltservice.de

 


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